Über uns · Kult seit 1969

An derselben Ecke
von Hilden, seit 1969.

Ein halbes Jahrhundert Stammgäste, späte Gespräche und ehrliche Pils. Manche haben hier ihre Frau kennengelernt, andere einfach ihren Stammhocker. Das hier ist die Kurzfassung, den Rest erzählen wir dir am besten an der Theke.

good old

1969 ging es los. Reiner Neumeister und Michael Hennig machten die Kneipe auf, an der Schützenstraße, schräg gegenüber von hier. „Für mich war schon mit 17 klar, dass ich eine Kneipe eröffnen will“, hat Neumeister mal erzählt. Aus den großen Plänen der beiden wurde eine kleine, dunkle Kneipe, in der man sich kannte.

Hennig verliebte sich nach einem Jahr und stieg aus. Neumeister machte weiter, und aus den paar Gästen von damals wurden Jahrzehnte voller Gesichter, Geschichten und Abende, die niemand mehr ganz zusammenbekommt. Für viele wurde das Pub das zweite Wohnzimmer. Das ist es bis heute geblieben.

Blick über die lange Theke des black pub
Die kurze Geschichte
1969

Der Anfang an der Schützenstraße

Reiner Neumeister und Michael Hennig machen auf. Am Anfang ist es kaum mehr als eine Studentenkneipe, zu der es 200 Schlüssel gibt. Bier, ein paar Hocker, gute Leute.

70–90er

Aus Gästen werden Stammgäste

Live-Musik wird zum festen Ton im Haus. Junge Musiker spielen und träumen vom großen Durchbruch, einer schläft danach auf Reiners Couch. Der Kicker zieht ein und entscheidet von da an die wichtigen Duelle.

2000

Die jwd-Leute übernehmen

Die Betreiber der legendären Disco jwd, Uwe Müller, Axel Müller, Tom Plötze und Guido Breitenbach, übernehmen die Regie.
Am Wochenende ist das Pub die ehrliche Alternative für alle, die nicht nach Düsseldorf wollen.

2014

Über die Straße, in die Richrather Str. 4

Das alte Haus an der Schützenstraße weicht einem Neubau. Also geht es schräg gegenüber weiter, neue Adresse, gleiche Kneipe. Dunkel, gemütlich, ehrlich. Der Empfang hat sich nie geändert.

Heute

Kult, der weitergeht

Über ein halbes Jahrhundert später zapfen wir immer noch. Donnerstag bis Samstag, ab 20 Uhr. Seit 1969, und das hört so schnell nicht auf.

Geschichten vom Tresen

Was hier schon passiert ist

Otto auf der Couch

Auch Otto Waalkes stand mal hier auf der Bühne, für 100 Mark Gage. Danach, so die Geschichte, hat er bei Reiner auf der Couch geschlafen.

Heiligabend auf der Straße

An Heiligabend kamen oft über 1000 Hildener zusammen. Weil die nicht alle reinpassten, wurde kurzerhand die Straße gesperrt, und draußen gemeinsam gesungen.

Das zweite Wohnzimmer

Mancher hat hier seine Frau kennengelernt, viele ihre besten Abende verbracht. Für eine ganze Generation Hildener war das Pub das zweite Wohnzimmer.